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Digitalisierung

 

Die Digitalisierung der Schellacks und Schallplatten („Transfers“) findet in Buenos Aires und Wien statt. Wir arbeiten mit zerbrechlichem, altem Material, deshalb werden die Platten nach sorgfältiger Reinigung in der Plattenwaschmaschine in neue Hüllen gepackt, katalogisiert, fotografiert und möglichst materialschonend gelagert.

 

Abbildung: der Saugvorgang bei der Reinigung der Schellack.

 

Shellacs stored

 

Um die Abweichung der Aufnahme zum Kammerton („standard pitch“) zu ermitteln, braucht es einen initialen Transfer zum Vorhören. Auf dessen Basis wird der eigentliche Transfer mit den notwendigen Geschwindigkeitskorrekturen durchgeführt. (Meist müssen die Tunes verlangsamt werden.)

Der Tonmeister wählt beim Transfer für jede Schellack die am besten geeignete Entzerrungskurve. Diese Kurven haben sich mit den Jahren stark verändert und erst seit Mitte der 1950er Jahre gibt es mit der RIAA-Kurve eine standardisierte Entzerrungskurve. Die Wahl der richtigen Entzerrungskurve ist entscheidend für gute Transfers.

 

 

 

Nach dem Transfer wird die digitalisierte Aufnahme sanft von Aufnahmefehlern befreit, durch Declicking und manuelles Beseitigen von Pops und Clicks. Wir verwenden seit Mitte 2014 keine automatischen Algorithmen mehr, da diese zu verzerrend in das Klangbild eingreifen. Stattdessen nehmen wir die unvermeidlichen Oberflächengeräusche bei Schellack-Transfers („surface noise“) in Kauf.

Equalizing und Mastering beenden den Transfer schließlich.

Alle diese Schritte erfolgen mit Dateien im 32bit / 96 kHz Modus.

 

Dateiformate

Wir stellen die Tunes in insgesamt drei Basisformaten zur Verfügung:

  • FLAC – 24bit / 96 kHz – MONO
    Dieses Format begeistert Musikliebhaber, die auf hochwertigen Abspielgeräten den allerhöchsten Musikgenuss erleben möchten. 

 

  • AIFF – 16bit / 44.1 kHz – MONO
    Wir stellen AIFF gemäß dem Red Book CD Standard zur Verfügung. Dieses Format ist besonders für Meta-Tagging geeignet und kann in praktisch jedem gängigen Musikplayer abgespielt werden.

 

  • M4A – 16bit / 44.1 kHz – STEREO
    Gleich dem AIFF-Format ist das M4A-Format für das direkte Abspielen in gängigen Musikplayern geeignet. M4A ist das klassische iTunes-Format.

 

„Brauche ich M4A, AIFF oder FLAC?“

Das M4A-Format wird nur bei Tunes von Digitalisierungen bis Mitte 2014 angeboten. Alle Neuerscheinungen und Neudigitalisierungen erfolgen ausschließlich in FLAC und AIFF.

> Wenn du dich nicht mit Dateiformaten herumschlagen willst, sondern die Musik sofort bequem in iTunes oder einem anderen Musikplayer abspielen möchtest, wähle AIFF (bzw. M4A).

> Wenn du jedoch auf der Suche nach diesem kleinen, feinen Unterschied bist, in deine Soundanlage investierst hast und dir Dateikonvertierungen nichts Neues sind, wählst du besser FLAC.

 

Für weitere Fragen zu den Dateiformaten steht das Support-Team unter support@tangotunes.com gerne Rede und Antwort.

 

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